Ariane Zuber - das rote Kleid - Die Versuchung - 50 x 100 cm

Die Versuchung…

…hat mich ja schon immer beschäftigt 😉
So ist es ja auch im Leben – immer wieder diese Fragen:
Soll ich? Soll ich nicht?
Lohnt sich’s? Lohnt sich’s nicht?
Was will ich eigentlich?
Was will “das Objekt der Begierde”?
Naja, und so weiter….
Und deshalb zurückgeführt zur gern genommene biblischen Urfrage:
Wie war das mit dem Apfel und der Erkenntnis genau und wer hat hier eigentlich wen versucht?
War das gut oder schlecht?
Aber das konnte sie ja erst hinterher wissen…

Hier also meine “Versuchung”- oder auch “Nicht-Versuchung” – mit skeptischen Blicken beiderseits…

Dokumentation auf DVD: Max Ernst

Da ich ein Fan von Max Ernsts Kunst bin, zumindest einem Teil seiner Kunst, habe ich mir den Film von Peter Schamoni “Mein vagabundieren – meine Unruhe” vor einer Weile auch gesehen.

Nun hat der Film mir persönlich kaum Neues verraten – aber gut, der Film ist von 1991 und seitdem habe ich viel gelesen und Ausstellungen besucht… aber sämtliche “wichtigen” Anekdoten sind drin – meine bevorzugte ist die, wo der Künstler all seine Bilder für eine Retrospektive nach Beverly Hills geschafft hat und es am Abend der Vernissage schneit, was dazu führt, das alle Leute rausrennen ob der Sensation, denn es schneit dort ungefähr einmal alle hundert Jahre – kannte ich schon aus Büchern. Die Ausstellung war übrigens ein finanzielles Desaster für Max Ernst, aber er war zu diesem denkwürdigen Schneefall vor Ort und Strawinsky fand ihn toll.

Es ist aber doch immer wieder spannend den Künstler selbst über seine Arbeit erzählen zu hören – und sei es auch “nur im Film”. Die Überblendungen sind recht schön gemacht und die wichtigsten Personen kommen mit Zitaten zu Wort und es gibt einen kleinen Einblick in die Kunstwelt vor und nach dem zweiten Weltkrieg.

Fazit
Als “Fan” sollte man ihn gesehen haben, finde ich. Wenn man Max Ernst kaum kennt und sich informieren will und langen Monologen und Gemäldeabfilmungen folgen mag, ist man mit dem Film auch gut bedient.

With Gilbert & George – der Film

Neben dem, dass ich gerne Künstlerbiographien lese, sehe ich mir auch gerne Filme über Kunst und Künstler an.
Zum Beispiel habe ich kürzlich “With Gilbert und George” gesehen.

Ich wusste voher nicht viel über die beiden, außer dass es sie gibt und kannte einige ihrer berühmteren Werke.
Das wirklich Besondere an diesem Film ist, dass er die beiden über mehrere Jahre verfolgt, von der Studentenzeit über ihre ersten Erfolge bis hin zu den letzten Jahren. Es gibt Interviews bei den beiden Zuhause, Bilder ihrer Ausstellungen an verschiedenen Orten dieser Welt, Statements und Gedankengänge. GROßARTIG!

Man lernt die beiden sowohl menschlich als auch künstlerisch besser kennen, lernt ihren Humor zu schätzen und als Künstler wie als Mensch denkt man sich vielleicht auch, wie schön aber auch schwierig es sein kann, immer zu zweit zu sein: Als Paar, als Künstlerpaar, als Kunstwerk… Ganz abgesehen von der Problematik der bekennenden Homosexualität vor Jahrzehnten, ob nun in der Kunst oder einfach so in der Welt.
Wirklich sehenswerter Film, wie ich finde, gibt es seit einiger Zeit auch auf DVD.

Berlin Kastanienallee - Foto von Ariane Zuber

Abends in Berlin: Kastanienallee 23:00 Uhr

Die auch liebevolll-spöttisch betitelte “Castingallee” konnte gestern Abend mit einer netten Impression für müde Künstlerinnen aufwarten…
Pizzeria mit Kuschel-Dinosaurier. Ich wusste gar nicht, dass diese Tiere auf “Fast-Food”stehen – ich meine das kleine violette Wesen rechts auf dem Tisch …
😉

Berlin, Brücke mit Ratten

Ratten in Berlin

Als ich neulich so um den Alexanderplatz herum unterwegs war, fand ich eine Gracht, sowas erwarte ich ja eher in Holland, nicht in Berlin.
Dort gibt es auch eine sehr interessante Brücke, auf der eine große Frau einem Jüngling Wasser oder Wein aus einem Krug zu trinken gibt. Das findet auf einem Sockel statt, um den unzählge Bronze-Ratten wimmeln…
Sehr bemerkenswert, wie ich finde. Es gibt dazu auch einen eher unleserlichen Text, vielleicht sollte ich mal bei Tag und bei wärmeren Temperaturen hingehen 😉
Bis dahin rätsele ich noch eine Weile, das regt meine innere Geschichtenerzählerin an …
An einer davon haben offensichtlich schon viele Touristen herumpoliert…lädt ja auch irgendwie dazu ein…