Präsentation des Bildes von Ariane Zuber bei der Kunstperle Fläming

Bilderhängung…

Das Bild, das für die Frühjahrs-Kunsttage in Wiesenburg ausgewählt wurde, ist ja ein kleines von 20 x 20 cm. So haben sich die Veranstalter eine Art der Rahmung ausgedacht, die das Bild besser zur Geltung bringt, damit es nicht zwischen größeren Formaten “verschwindet”. Die Idee: Ein 80×80 cm grosses Passepartout mit meinem eingescannten Motiv zu bedrucken und dann meine Original-Arbeit darauf zu präsentieren – klasse. Mir gefällt die Präsentation sehr gut.

Ich freue mich wirklich, auch mal wieder zu erleben, dass Ausstellungsorganisatoren sich richtig Mühe geben, die Bilder verschiedener Künstler ansprechend zu präsentieren!
Aus der einen oder anderen leidvollen Erfahrung weiss ich, dass das nicht immer der Fall ist. Ich hatte vor kurzem eine solche, das ging soweit, dass die ausgestellten Bilder bei der Rücksendung zum Teil restaurierungsbedürftig waren, weil der Leihnehmer die Leinwände mehr als lieblos behandelt hat 🙁 und eine Leinwand war schlicht kaputt – durchgestossen mitten im Bild. Sowas braucht kein Mensch!

Daher weiss ich das Engagemanet der Kunstperle Fläming gerade doppelt zu schätzen. Danke! 😉

Ariane Zuber - Der Wunschring - 100 x 50 cm - Ei-Tempera/Öl auf Leinwand

Neues Bild – der Wunschring

Da ja bald die Atelierparty bei mir statt findet, muss ich ja mal fertig werden… Geht auch ganz gut, blöderweise erklären mir die Bilder momentan gerne noch nachträglich, nachdem ich sie als fertig deklariere, sie hätten gerne noch das eine oder andere Detail.
Tja, was soll man da machen? Sind sie verzogen wie Kinder und wollen mehr Aufmerksamkeit oder ist es wirklich nötig nochmal dran zu gehen?
Ich habe ja gelegentlich Angst zuviel zu machen,weil sie dann irgendwie weniger lebendig wirken, als ich das gerne hätte.
Nun, ich fürchte, da muss ich durch 😉

Jedenfalls diese hier ist heute erstmal fertig, ich habe das Hochformat der restlichen Serie gebrochen und eine Liegende gemalt.
Die Damen haben ja alle “das rote Kleid” an und dazu kommt dann ein Attribut, In Anlehnung an das Märchen mit dem Wunschring hier nun Schmuck, es heisst daher auch “Der Wunschring” und ich mag es sehr…

Ariane Zuber - Vergänglichkeit, Mischtechnik auf Leinwand, 20x20 cm

Ausstellungsbeteiligung im Frühling…

Heute flatterte mir die Nachricht ins Haus, dass ich mit diesem Bild an einer Gemeinschaftsausstellung zum Thema “Schwarz-Weiss”teilnehmen werde.
Das hat mich natürlich gefreut 🙂
Die Ausstellung wird im April eröffnet,genaue Daten veröffentliche ich dann nochmal.

Ansonsten widme ich mich gerade intensiv der Arbeit an den Damen, die ich in Kürze in meinem Atelier ausstellen und feiern will.
Nebenbei noch ein bisschen Nachbarschaftshilfe im Kiez und einige weitere Bewerbungen für interessante Ausstellungsprojekte – die Tage werden nicht nur vom Licht her länger 😉

“Was ich liebte” von Siri Hustvedt

Meine Neigung, Bücher die mit Kunst zu tun haben, zu lesen hat mich zu diesem Roman geführt. Obwohl es hier um keinen real existierenden Künstler geht, mag ich auch solche Roman-Protagonisten. Hinzu kommt noch die Kombination eines Künstlers und eines Kunsthistorikers – spannungsreich.
Ich mag ja Paul Auster, den Ehemann der Siri Hustvedt auch sehr. Beide Schreibstile unterscheiden sich aber bemerkenswert voneinander, das finde ich sehr interessant.
Auster empfinde ich als surreal angehaucht, mit einer Neigung zu “hysterisch-neurotischen” Protagonisten – im weitesten Sinne – während dieser Roman von Hustvedt sehr ruhig fliessend ist, wenn gleich das beklemmend neurotische auch hier zum Tragen kommt, aber ganz anders aufgebaut wird.

Der Roman
Die Lebensgeschichten zweier Familien mit Künstler- und Akademikerhintergrund sind hier schicksalshaft miteinander verknüpft.
Lebensentwürfe werden gemacht, zum Teil auch verwirklicht und dann zerstört durch den Lauf der Dinge, Schicksal eben.
Wie gehen diese Menschen damit um? Davon handelt dieses Buch, nebenbei werden uns künstlerische, kunstgeschichtliche und psychologische Hintergründe und Details spannend vermittelt.
Der Roman hat etwas fließendes, ruhiges, was ich sehr schätze, gewinnt aber irgendwann noch an unheimlichen, psychodramatischen Momenten dazu – faszinierend, wie die Schriftstellerin diesen Bogen überzeugend schlägt.

Fazit
Ich finde dieses Buch wirklich großartig und werde es sicherlich noch ein zweites Mal lesen.