Über Mich

Ariane Zuber

Malerei zwischen Tag und Traum
Ich bin Künstlerin und Lebenskünstlerin und bin nach vielen Wegen und Umwegen von Kassel über Berlin in Bad Karlshafen, der weißen Stadt an der Weser, gelandet.

Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Malerei, welche sich hauptsächlich erkennbar gestaltet, sich aber nicht unbedingt unter realistisch einordnen lässt.
Literatur und Psychologie sind der Leitfaden, in beiden Gebieten geht es um eine andere Ebene der Wirklichkeit, so wie bei meinen Bildern.

Lieblings-Bücher:
„Das Buch der Wandlungen – Metamorphosen“ des römischen Dichters Ovid, das reich an seelenvollen Geschichten ist. Geschichten, welche die elementarsten Regungen des Menschen auf phantasievolle Art behandeln und die Entstehung der Welt erklärt. Es beschreibt Götter und Menschen, ihre Irrungen und Wirrungen und die Wandlungen eines Objektes oder Menschen oder Tieres in etwas oder jemand anderen.

„Geschlossene Gesellschaft“ vom existenzialistischen Schriftstellers J.P. Sartre – In Kurzform: die Hölle in einem Hotelzimmer.
Sehr eindringliche Beschreibung einer ganz wichtigen Entscheidung: Ich bleibe lieber da, wo ich bin, auch wenn’s weh tut, denn wenn ich aufbreche, weiss ich nicht, wo ich hinkomme…

Fast alles von E.A.Poe , Lord Dunsany
Das phantastische Grauen eben – die genannten Autoren haben für mich alle eine spannende psychologische, wenngleich unterschiedliche Ausrichtung, die meinen Bildwelten in einiger Hinsicht entspricht.

Das Thema sind meistens imaginäre innere Landschaften, durch die sich der Mensch bewegt oder in denen er verharrt.
Als ein roter Faden zieht sich eine Frau im roten Kleid durch meine Traumlandschaften Zubers, eine irgendwie semi-autobiographische Figur, die sich durch diese Welten bewegt. Sie ist meistens auf Reisen – vielleicht nach etwas oder jemand suchend. Aber auch mal scheintot im Glassarg, den man von Schneewittchen kennt – wartet sie auf den Märchenprinzen?
Die Sinnsuche, die Suche nach einer Heimat, einem Partner, Gefühle, alles Aspekte, die in der heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen. Gerade in Krisenzeiten wünscht man sich eine Sicherheit außerhalb der materiellen Welt.
Meine imaginären Welten sind jedoch nicht immer bevölkert – Traumlandschaften laden ein, gehen Sie auf die Reise…