Mondnacht, Ariane Zuber, Öl auf LEinwand, 50x60 cm

Vollmond und Rhythmus

Der Vollmond kürzlich, auch Blutmond genannt, war ja in aller Munde und man konnte ihn bzw. die Mondfinsternis ja auch gut sehen, da es nicht bedeckt war – beeindruckend schön.
Immer wieder hört man, dass der Mond Auswirkungen hat, der Eine kann nicht schlafen, die andere wird launisch, der Nächste wiederum vermeint, gar nichts zu merken.
Ich selbst mag den Mond-Rhythmus: Zunehmen, abnehmen, erhellen, verdunkeln in beruhigender Regelmäßigkeit, wie ich finde. Je nach Gemüts- und Lebenslage wirkt der Mondstand dann auch auf mich und das mag ich meistens auch.
Wenn ich dann tatsächlich mal nicht schlafen kann, male ich – gedanklich oder real im Skizzenbuch oder an der Leinwand. Sich dann aufzuregen, ist ja auch kontraproduktiv… So ist mir beim letzten Vollmond ein Bild aus dem Pinsel geflossen: Mondnacht, 50×60 cm, Öl auf Leinwand.

Ausblick -Malerei von Ariane Zuber, 60x80 cm

Im Märchenland Nordhessen…

Mit Erstaunen habe ich gesehen, wie lange mein letzter Beitrag schon her ist, nun ja, manchmal vergeht die Zeit eben wie im Fluge…hier in alter Frische mit neuem “Tagtraum” auf Leinwand.

Ich habe mich dem Thema Ausblick gewidmet, gerne genommen, wenn ein Neues Jahr beginnt – aber hier ein märchenhafter Ausblick von einem märchenhaften Ort. Es ist wieder mal ein Bild so richtig zwischen Tag und Traum, inspiriert von meinen letzten Ausflügen zu den Externsteinen und diversen Burgruinen in der näheren Umgebung. Ich staune immer wieder, wieviele Burgen, Türme, Mäuerchen sich hier irgendwo Im Wald oder Urwald verwunschen aussehend in der Landschaft Nordhessens und den angrenzenden Gebieten entdecken lassen…

Cursum perficio, Ölbild von Ariane Zuber

11. August: Bildbetrachtung – kreative Lesung in meinem Atelier

Am nächsten Samstag, den 11. August ab 17 Uhr findet eine besondere Veranstaltung bei mir statt:
Drei Autoren haben sich bereit erklärt, sich ein Bild auszusuchen und eine Kurzgeschichte dazu zu schreiben – eine ganz andere Art der Bildbetrachtung und Gesprächsrunde in altbekannter Umgebung 😉

Es haben geschrieben und lesen:

Harry Oberländer
Harry hat sich ein Bild von mir ausgesucht, dass den Charlottenstein in Bad Karlshafen zeigt, seine Geschichte hat also direkt mit Bad Karlshafen zu tun.
Kurzinfo zum Autor:Studium der Soziologie mit Diplomabschluss an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er lebt als freier Schriftsteller und Journalist in Frankfurt am Main, jetzt wieder in Bad KArlshafen.
Von 2010 bis 2016 war er nach langjähriger Mitarbeit Leiter des Hessischen Literaturforums im Mousonturm.

Angelika Rindermann
Angelika hat ebenfalls eies meiner Bilder gewählt – danke dafür – ihre Kurzgeschichte ist phantastisch, unwirklich, unheimlich, magisch – etwas zwischen Traum und Wirklichkeit.
Kurzinfo zur Autorin: Angelika Rindermann kommt aus Trendelburg, schreibt vornehmlich phantatsische Geschichten phantastische Geschichten und hat bereits einen Roman im Selbstverlag veröffentlicht, der von der Anderswelt und Elfen handelt. Das Artikel-Bild zeigt meine Arbeit ihrer Wahl.

Harald Weber
Harald hat sich ein Bild von Rodney Matthews ausgesucht, in Haralds Geschichten schließen Phantastik und Alltag einander nicht aus, sondern ergänzen einander.
Kurzinfo zum Autor:
Harald Weber lebt in Nordhessen und ist nach einem Studium des Maschinenbaus trotzdem Bibliothekar geworden, er schreibt seit 25 Jahren sporadisch Kurzgeschichten für Wettbewerbe, während es mit dem ersten Roman nicht so recht vorangehen will – und mit dem zweiten auch nicht. Zu seinen Lieblingsautoren zählen H.P. Lovecraft, Leo Perutz, Jack Vance und Neil Gaiman. Harald Weber veröffentlichte unter anderen im Bundeslurch Verlag im BafmW–Arbeitsbericht “Einen Rosengarten versprach ich nie” die Kurzgeschichte “Die Frau in Grün”.

Ich freue mich schon sehr auf diesen Abend und hoffe auf zahlreiche interessierte Besucher

Dazu kann man bei einem Glas Sekt und kleinen Häppchen und selbst gebackenem Kuchen gegen eine Spende Genuß und Kunstgenuß vereinen.

Kamineiche im Urwald bei der Sababurg

Als Spaziergängerin und Fan von Wald und Bäumen bin ich natürlich auch gelegentlich im Urwald bei der Sababurg, die mächtigen  und uralten Bäume beeindrucken mich immer wieder. Zur Zeit überlege ich, ob ich eine Serie mit den für mich spannendsten Bäumen hie raus der Region male…auf jeden Fall habe ich einige Studien in Arbeit, danach entscheide ich mich. HIer ist die erste Studie, Mischtechnik auf Leinwand (30×40 cm)

Regenvorhang…

Ich habe ja was übrig für melancholische Stimmungen, musikalisch auch gerne gepaart mit etwas Monotonie oder auch mit indisch angehauchtem Beiklang.
In dem Teil meines Gelasses, der sich unter Dachschrägen befindet, trommelt, klopft oder rauscht der Regen – je nach Intensität und Wassermenge und ich mag das sehr.
Beim Aufräumen meines Arbeitsplatzes fiel mir dann eine CD in die Hand, “oh, lange nicht gehört…” und gleich mal eingelegt und abgespielt.

Zusammen mit der Wetterlage kam ich in Rege(n)-Malstimmung und habe mal wieder meiner leicht abstrakten Ader Tribut gezollt…