Märchenwaldbewohner, Öl auf Leinwand von Ariane Zuber

Das Leben ist voller Überraschungen…

…das konnte ich in den letzten vier Wochen erneut feststellen 🙂 und ich freue mich!

Bevor die Überraschung vor meiner Tür stand, habe ich noch an einem Bild gearbeitet, eine Arbeit aus dem Märchenlande, die zeigt, dass auch Landschaften voller Überraschungen sein können.

Öl auf Leinwand, 50×70 cm.

Rathaus Bad Karlshafen, GEmälde von Ariane Zuber, 110x130 cm

Das Rathaus in Bad Karlshafen

Am kommenden Samstag, den 11. Mai feiert die Stadt Bad Karlshafen die Wiederanbindung des historischen Hafenbeckens an die Weser und im Rahmen dieser Feier gibt es eine Ausstellung meiner Bilder im historischen Rathaus zu sehen. Ich freue mich schon sehr auf das Fest…

Historisches Bad Karlshafen

Die mehrfache Erwähnung des Wortes “historisch” hat seine Berechtigung, denn historisch ist hier eigentlich alles und ich mache hier nochmal einen kurzen Ausflug in die Architekturgeschichte der Stadt, da ich gerade heute das Bild des Rathausese bei Nacht fertig gestellt habe.

Ab 1699 wuchs die Stadt nach Ideen des Landgraf Carls – unter anderem um Zoll zu sparen, und zwar mit dem Bau eines Handelskanals, der die Weser mit der Stadt Kassel verbinden sollte. Das Projekt wurde begonnen, aber nicht fertiggestellt, doch die Hafennutzung fand damals auch ohne den geplanten Kanal statt. Angesiedelt wurden dafür damals wohl 36 hugenottische Handwerkerfamilien. Die noch vollständige und nahezu unveränderte Architektur des Barock wird auch gern als Planstadt bezeichnet, da es einen streng geometrischen barocken Stadtgrundriss hat und die Architektur, die das Hafenbecken säumt wirkt ein bißchen wie eine geschlossene Reihenhausbebauung. Das Rathaus wird von einem achteckigen Turm gekrönt, der mit einer Wetterfahne in Form eines Pegasus geschmückt ist.

Soviel zur besoderen Architektur der Stadt, mehr in der Zeitschrift Monumente

Heute also das “Rathaus bei Nacht” in meinem Bilde, Gemälde in Öl auf Leinwand, 130×110 cm

Marienbildnis von Ariane Zuber, Öl auf Leinen, 140x115 cm

Maria im Mai

Marienbildnis, 140×115 cm, Öl auf Leinen

Vor Jahren habe ich mich künstlerisch mit religösen Themen auseinander gesetzt, verschiedene Aspekte beleuchtet und verschiedene Frauen aus der Bibel dargestellt – darunter auch eine andere Version von Maria. Dann kam Religion nicht nur wieder “in Mode”, sondern wurde ein ganz sensibles Thema. Die religiöse Anschauung des Einzelnen wurde Thema, aber nicht in belebender Diskussion, vielmehr oft mit Aggressionen und Gewalt verbunden, was für mich persönlich schwer nachzuvollziehen ist. Diese gesellschaftliche Entwicklung hat zu einer Beendigung dieser künstlerischen Arbeitsphase geführt.

Gesellschaftliche Entwicklung

Es ist mir schon klar, dass in Zeiten, wie diesen Religion, oder Spiritualität eine wichtigere Rolle im Leben des Einzelnen spielt, da die individuellen Lebensumstände im Rahmen einer sich wandelnden Gesellschaft Neuorientierung erfordern, da ist Religion sicher ganz weit vorne. Aber für mich ist Religion/Spiritualität etwas ganz Privates und ich muss es weder jedem auf die Nase binden noch würde ich jemandem gewaltsam von meinem Glauben überzeugen wollen.

Glaube ist meiner Meinung nach nichts, was mit Gewalt und Aggression vermittelt werden kann, wenn überhaupt, entweder mit Überzeugung durch Vorbild oder mittels Diskussion und Diskurs oder auch durch lesen und studieren, aber es ist was es ist: Eine Frage des GLAUBENS, Glaube ist eine der persönlichsten Dinge überhaupt, denn es gibt keinerlei allgemeingültigen Beweise dafür, ob und wenn, wer Recht hat oder welche Form von Gottheiten existieren und alle ärchälogischen und sonstigen wissenschaftlichen Funde und Wissenssplitter sind immer noch mannigfaltig interpretierbar.

In meinem Atelier

Doch zurück zu meiner künstlerischen Arbeit, zwei Bilder aus dieser Zeit standen noch angefangen in meinem Atelier, eines davon habe ich übermalt, das andere hätte beinahe dasselbe Schicksal erlitten, aber ein mir sehr wichtiger Mensch hat mich davon abgehalten. So habe ich das Bild nun nur teilweise übermalt und vollendet, ganz passend zum Marien-Monat Mai also mein Marienbildnis.
Das Gemälde hat sich im Laufe der Jahre verändert und entwickelt, am ehesten geht es für mich bei dem Bild um Stille und Kontemplation, um eine Art inneren Frieden, denn das ist es, was meiner bescheidenen Meinung nach wichtig ist, dass der persönliche Glaube dem einzelnen Menschen seinen Frieden und Halt gibt, denn dann besteht keinerlei Notwendigkeit zu Aggression, Gewalt oder Missionierung.

Ausstellung Malerei Ariane Zuber, Bad Karlshafen

Ausstellung meiner Arbeiten zur Hafeneröffnung im Rathaus Bad Kalshafen

Mit großer Freude nehme ich die Gelegenheit wahr, am 11. Mai, wenn der historische Hafen mit Schleusenanbindung zur Weser der Stadt offiziell eröffnet wird, einige Arbeiten im Rathaus auszustellen.

Eine kleine Eröffnung um 17 Uhr läutet die vierwöchige Ausstellung unter dem Titel “HAFEN – HEIMAT – HIMMEL” ein. Ich freue mich sehr darauf und lade hiermit herzlich ein, sich meine Arbeiten anzuschauen.

Der Gästeraum des Rathauses mit seinem Gewölbecharakter ist ein wunderbarer Präsentationsraum für meine zum Teil großformatigen Arbeiten, diese werden dort von Montag bis Sonntag 8-19 Uhr bis zum 8. Juni zu besichtigen sein.

Baumstudien von Ariane Zuber, 30x30 cm, Öl auf Leinwand

Der Baum “auf die Schnelle”

Momentan bereite ich meine kommende Ausstellung vor: Im Gästeraum des Rathause von Bad Karlshafen, der wie ein Gewölbe anmutet, werden zur Hafeneröffnungsfeier am 11. Mai einige meiner Arbeiten zu sehen sein. Ich freue mich drauf.

Zur Zeit arbeite ich also an Bildern speziell für den erwähnten Anlass, aber zwischendurch, wenn ich mal eine Idee habe oder Abstand zu deiner großen Arbeit gewinnen muss, male ich kleine spontane Ölbilder, die man vermutlich als Ölskizzen bezeichnen könnte. Da mein Lieblingsthema zur Zeit Landschaft und Bäume sind, ist klar, was ich dann male 😉

Kurze Anmerkung zur Geschichte der Ölskizzen

Viele Maler setzten seit Jahrhunderten farbige Ölskizzen, um mit Auftraggebern zu kommunizieren oder die eigenen Bildideen zu konkretisierten.

Ölskizzen fanden wohl zuerst im Italien im des 16. Jahrhundert ihren Anfang, Künstler wie Caravaggio, Tintoretto oder Veronese waren mit die ersten Maler, die die farbigen Skizzen als Kommunikationsmittel beispielsweise mit Auftraggebern einsetzten. Im Allgemeinen war es ja eher üblich, großformatige Werke mit Zeichnungen vorzubereiten.

Auch Peter Paul Rubens, der diese Art des Arbeitens vermutlich während seines ersten, langen Italienaufenthalts kennen lernte, setzte diese während seines langjährigen Schaffens egelmäßig ein.

Ich finde…

…grundsätzlich sind Ölskizzen prima, um Ideen zu überprüfen, verschiedene Lichtverhältnisse und Farbgebungen auszuprobieren, sie dienen aber auch als gute Vorbereitung. Diese beiden Ölskizzen sind 30x 30 cm groß, Öl auf Leinwand.