Landschaft – die alten Wege sind verloren…

Vor vielen Jahren lebte ich ja noch in Kassel, gefühlte 100 Jahre her 😉 damals ging ich in einen stadtbekannten CD-Laden im Kellergeschoss, um mich nach Neuheiten umzuschauen. Es war aber kurz nach Weihnachten und so konnte ich mir keine CD anhören, der Verkäufer, der mich nicht wirklich kannte, hielt mir eine der von mir gewählten Cds hin und sagte: „Nimm die, ich schwöre sie wird Dir gefallen.“ Ich hatte so meine Zweifel, aber er war felsenfest überzeugt, dass die CD und ich zusammen gehören,  alos kaufte ich sie und ging nach Hause. So kam ich zu meiner ersten CD von Loreena McKennitt und ich liebte die CD und alle anderen von ihr auch. Der Mann hatte Recht 😉 heute nochmal: Danke!

Mein erstes Album von ihr heisst „The Visit“.

Der Besuch ist von vielfältiger Natur…

…die Muse kann mich besuchen, die Inspiration, eine Freund, ein Gruß aus der Vergangenheit…Bei dem Album geht es viel um die Besuche aus der Vergangenheit und um die „alten Wege.
Mein Lieblingstitel ist „Lady of Shalott“, was ein Gedicht von Alfred Lord Tennyson ist und von Loreena vertont wurde, auch etwas, das ich sehr liebe, ihre vertonten Gedichte von „alten Engländern“ 😉

Aber nun zu meinem neuen Bild, ein Lied auf der CD trägt den Titel „The old Ways“ und es handelt von einem Besuch aus der Vergangenheit, der gemahnt, dass die alten Wege verloren sind und sie sich fragt, warum das so sein muss.
Ich bin ja bekanntermaßen gegen die Entzauberung der Welt und ich gestehe folgendes:
Ich gehe ganz oft durch die Landschaft und sehe Wege, wo angeblich keine sind, entdecke Bewohner, die es „eigentlich“ nicht gibt und jede Menge Durchgänge wie Tore oder Türen, Höhlen oder Bögen in Pflanzen die mit Sicherheit in eine andere Welt führen könnten.
Und nein, ich nehme keine Drogen 🙂 Ich verfüge allerdings über Phantasie und glaube an sie, selbst Einstein tat das übrigens…

Und dieses Bild zeigt so einen Durchgang, ich lebe ja nicht mehr im Jerichower Land, aber dort gibt es eine Weide, die sozusagen meine Weide ist, sie befindet sich an der alten Elbe. Da ich sie nicht „mitnehmen“ kann, hier mein Bild von ihr…

Burg nochmal

Dass ich einen Faible für alte Gemäuer habe, ist ja nichts Neues. Der Burg von letzter Woche habe ich diese Woche eine weitere Burg hinzuzufügen. Zwar angeregt von einer realen Burg, doch ein Phantasie-Gebilde vor grauem Wolkenhimmel – dem Wetter der vergangenen Woche angepasst. Schöne Gedanken zu diesem Bild wurden mir zugetragen, darüber, dass die Burg dem bedrohlichen Himmel trotzt oder dass sie Geschichten und Geheimnisse in sich birgt…und das nordhessische Steine, wenn sie den sprächen, ganz sicher einen fiesen Dialekt hätten 😉 das glaub’ ich sofort und stell’s mir gerne mal vor…
Demnächst nehme ich mir vielleicht mal ein hiesiges Gemäuer vor, entweder den Hugenottenturm, der über Bad Karlshafen thront oder auch die schöne Krukenburg. Mal sehen…

 

In der kommenden Woche bringe ich einige Bilder von mir in das hiesige Niederlassung der LVM-Versicherung. Außerdem habe ich die Präsentationswand in meiner Wohnung auch fast fertig. Nächste Woche mit Fotos der geschmückten Wände  😉
Und fröhliche zu Paint Party Friday – Euch allen ein schönes Wochenende…

 

Ariane Zuber - Der Wunschring - 100 x 50 cm - Ei-Tempera/Öl auf Leinwand

Neues Bild – der Wunschring

Da ja bald die Atelierparty bei mir statt findet, muss ich ja mal fertig werden… Geht auch ganz gut, blöderweise erklären mir die Bilder momentan gerne noch nachträglich, nachdem ich sie als fertig deklariere, sie hätten gerne noch das eine oder andere Detail.
Tja, was soll man da machen? Sind sie verzogen wie Kinder und wollen mehr Aufmerksamkeit oder ist es wirklich nötig nochmal dran zu gehen?
Ich habe ja gelegentlich Angst zuviel zu machen,weil sie dann irgendwie weniger lebendig wirken, als ich das gerne hätte.
Nun, ich fürchte, da muss ich durch 😉

Jedenfalls diese hier ist heute erstmal fertig, ich habe das Hochformat der restlichen Serie gebrochen und eine Liegende gemalt.
Die Damen haben ja alle “das rote Kleid” an und dazu kommt dann ein Attribut, In Anlehnung an das Märchen mit dem Wunschring hier nun Schmuck, es heisst daher auch “Der Wunschring” und ich mag es sehr…

Ariane Zuber - Im Sog, Arbeitszustand, 120 x140 cm, Ei-Tempera/Öl auf Leinwand

Neues Bild “in progress”: Im Sog…

Da ist nun ein weiteres meiner ewig lang dauernden Landschaftsbilder, kein Wunder, sind groß und irgendwie immer sehr fordernd. Es ist nun fast fertig, hier und da noch eine Kleinigkeit -nichts, was man in der digitalisierten VErsion große bemerken würde, denke ich – und dann ist’s endlich gut.
Musste beim Malen häufig an Edgar Allan Poes Geschichte denken, in der der Protagonist auf einem Segelschiff in einen riesigen Sog gerät…naja,der Herr Poe inspirierte mich ja schon öfter 🙂