Kleine Anekdote auf der Kastanienallee

Sommer! Hey, hey, hey – toll! Ich liebe es.

Da gehe ich doch eben die Kastanienallee lang und denke an nichts Böses, transpiriere vor mich hin und lächle dabei. Passiere einen jungen Mann mit Gartenschlauch, der die Pflanzen erfrischt, dieser fragt mich: “Möchten Sie vielleicht duschen?” und hält den Schlauch schon im Anschlag – ich denke einen Augenblick nach: “Ach, jetzt gerade nicht, aber ansich eine schöne Idee…”.

Hätte ich ein weisses Shirt getragen, hätte er wahrscheinlich gar nicht gefragt 😉

Die Welt ist voller hilfsbereiter und freundlicher Irrer oder liegt das am Wetter?

😉

20 h Wiensalon? Festgelegt für 27. Mai 2010 von 11:00 bis 12:00

Der rote Teppich in die ungewisse Zukunft…

Alle nörgeln über Baustellen, aber ich finde, die können auch sehr inspirierend sein 😉

Bei mir um die Ecke zum Beispiel gibt es für mich sehr geheimnisvolle Hinterhof-Baustellen, die Untiefen bergen, die ich niemals erwartet hätte. Gestern Nacht standen zig LKWs die irgend eine undefinierbare Massen in diese Untiefen füllen sollten. Heute morgen standen sie noch immer da und ein seltsames Bild von wirbelnden Massen flimmerte über einen Bildschirm, der in einem großen Lieferwagen stand…spannend!

Neben dieser Baustelle, die möglicherweise bis gestern noch zum Mittelpunkt der Erde führte, gibt es ebenfalls einen geheimnisvollen Hinterhof. Hier gibt es hinter einem alten abgewrackten Tor mit einem dicken neuen Schloß davor einen roten Teppich álà Hollywood, der auf eine weitere Baustelle zuführt.
Ich werde das demnächst als Gemälde verewigen, das ist eine grandiose Inspiration…

Wie im richtigen Leben
Es ist nämlich ein bisschen wie im richtigen Leben, wir wissen nicht, was die Zukunft bringt und manche von uns bauen noch an der Architektur selbiger. Aber manche von uns haben sich auch ausgesperrt – oder auch die Zukunft – aus Angst, aus Sicherheitsbedürfnis? Die bleiben da, wo sie sind, obwohl ein roter Teppich ausliegt – schade!
Aber ich begreife es, man fühlt sich einfach sicherer, da wo man ist, es ist da vielleicht nicht sooo richtig toll, vielleicht ist man sogar unzufrieden, aber sooo schlimm ist es auch wieder nicht und lieber weiss man – so glaubt man – woran man ist und überhaupt: “Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach…” oder so ähnlich 😉

Ich liebe dieses Foto und ich liebe dieses gemalte Bild, dass es in Kürze geben wird und ich liebe Berlin dafür, dass es mir solche Bilder schenkt!
DANKE!

100 Mal Kunst in Pankow - Katalog mit Künstlern u.a. mit Ariane Zuber

Ariane in “100 Mal Kunst in Pankow”

Katalog ist da!

Der Katalog mit 100 Künstlern aus dem Kiez 😉
Mich findet man auf Seite 78/79 und der Autor Thomas S. hat ganz zauberhaft über mich geschrieben, der Artikel über mich endet mit dem Satz:
“Sie ist eine sehr charmante Künstlerin, die mit Humor und wachem Blick durch unsere Welt geht und auch Sie bezaubern wird.”

Ein großes DANKESCHÖN an Thomas S. und den BBJ für die Idee und Umsetzung!

Der Katalog oder auch Künstlerführer ist DIN A 5 im Querformat groß, kostenlos und liegt in Pankow im Kulturamt, in der Kulturbrauerei und einigen Galerien im Kiez aus – solange die Auflage reicht…wer sich also über Kunst und Künstler im Kiez informieren will, sollte sich diesen Katalog nicht entgehen lassen.

Ariane feiert.... die Kunst, das Leben und überhaupt

Frühlingsfrau feiert sich…

Dieser Monat hat es in sich…

Viel, viel Arbeit, eine vergebliche und närrische Verliebtheit, Schnee, Sonne, Schönheit und Verfall…und ich mittendrin in Berlin.
Und jetzt sitze ich hier und feiere mich, weil ich viel geschafft habe, weil der Frühling kommt, weil ich wehmütig und glücklich zugleich bin und weil ich prickelnden Sekt Rosé liebe 😉
Und am Ende diesen Monats feiere ich mich nochmal und lasse mich feiern, weil ich eben ein Frühlingskind bin, besser gesagt eine Frühlingsfrau…da freue ich mich schon drauf – Ostern wird eine “lange Party” werden 😉
Das Leben ist schön! Es ist manchmal nicht so einfach, aber es ist schön!

Ariane Zuber - Im Sog, Arbeitszustand, 120 x140 cm, Ei-Tempera/Öl auf Leinwand

Neues Bild “in progress”: Im Sog…

Da ist nun ein weiteres meiner ewig lang dauernden Landschaftsbilder, kein Wunder, sind groß und irgendwie immer sehr fordernd. Es ist nun fast fertig, hier und da noch eine Kleinigkeit -nichts, was man in der digitalisierten VErsion große bemerken würde, denke ich – und dann ist’s endlich gut.
Musste beim Malen häufig an Edgar Allan Poes Geschichte denken, in der der Protagonist auf einem Segelschiff in einen riesigen Sog gerät…naja,der Herr Poe inspirierte mich ja schon öfter 🙂