Fest im Atelier Ariane Zuber, Bad Karlshafen

Atelierfest am 16. November 2019 von 12-19 Uhr

Es nähert sich doch schon glatt wieder das Ende des Jahres und damit mein Atelierfest. Mit Glühwein und Waffeln erhellen wir den oft doch etwas tristen November und machen die Welt ein bißchen bunter.

Am Samstag den 16. November von 12 -19 Uhr sind meine Lieblingskünstlerfreunde aus Dortmund mit von der Partie und Party 😉

Almut Rybarsch-Tarry, Bildhauerin und Hendrik Müller, Fotograf

Herzliche Einladung an  alle Atelier- und Kunstfreunde: Kommt vorbei und besucht uns…

Vortrag Graf von Muennich im Atelier Ariane Zuber

Von Carlshaven nach St. Petersburg – Vortrag am Samstag 18. Mai ab 17 Uhr

Da ja gerade die Wiederabindung des Hafens von Bad Karlshafen gefeiert haben – in deren Rahmen auch meine Ausstellung im Rathaus Bad Karlshafen eröffnet wurde – wollen wir uns am kommenden Samstag einmal dem Architekten des Hafens widmen, dem Grafen von Münnich.

Der Vortrag wird von Guntram Rother am Samstag, den 18.05.2019, 17 Uhr im Atelier Ariane Zuber in Bad Karlshafengehalten und ich bin sicher, es wird nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam.

Der Architekt, der uns was erzählt…

…ist Guntram Rother, der seit 1997 freischaffender Architekt mit Hauptwohnsitz in Dresden ist und Tätigkeiten in Sachsen, Berlin, Hessen und Tirol ausgeführt hat, er ist in Bad Karlshafen aufgewachsen.

Der Architekt des Hafens…

…war Burchard Christoph Graf von Münnich (1683 – 1767) und zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten der europäischen Geschichte des 18. Jahrhunderts. Nach einer schweren Kriegsverwundung 1712 begab sich der Graf von Münnich in die Dienste des Landgrafen Karl zu Hessen-Kassel, wo er zwischen 1713 und 1716 die Hafen-, Schleusen- und Kanalbauten des Langraf-Carl-Kanals in Karlshafen und von Karlshafen nach Kassel plante und betreute.

1721 wechselte Graf von Münnich an den Hof des Zaren Peters des Grossen nach St.Petersburg. Der Zar wollte Russland zu einem modernen Staat westeuropäischer Prägung reformieren und benötigte dazu Techniker, Wissenschaftler, Architekten und Ingenieure aus dem Westen.

Graf von Münnich wurde aufgrund seiner Erfahrung, u.a. beim Kanalbau in Karlshafen, mit dem Bau des Ladoga-Kanals und der Hafenanlagen in St.Petersburg beauftragt. Durch seinen Erfolg bei diesen Projekten wurden ihm auch sehr schnell Aufgaben im Militär- und Staatswesen übertragen. Er reformierte die russische Armee nach preußischem Vorbild, schaffte Privilegien des Adels ab und wurde Oberbefehlshaber der russischen Armee.

Außerdem war der Graf von Münnich ein gläubiger Christ. Mit Unterstützung des Zaren Peter des II, einem Enkel Peters des Grossen, errichtete er als Architekt, Bauherr und Förderer von 1728 bis 1731 den Neubau der damals grössten evangelisch lutherischen Kirche, am Newski Prospekt, der heutigen Hauptstrasse von St.Petersburg.

Aufgrund von politischen Intrigen am Zarenhof fiel Graf von Münnich 1741 unter Elisabeth der I. in Ungnade und musste nach seiner Begnadigung von der Todesstrafe für 20 Jahre in die Verbannung nach Sibirien, die er aber überlebte.

Zar Peter der III rehabilitierte ihn und unter der Zarin Katharina der Grossen wirkte er hochbetagt und hochanerkannt noch 5 Jahre bis zu seinem Tod in zivilen und militärischen Bereichen in Russland.

Das war die ganz, ganz kurze Zusammenfassung – wer die unterhaltsame und ausführliche Version erleben möchte, kommt einfach übermorgen vorbei…

Rathaus Bad Karlshafen, GEmälde von Ariane Zuber, 110x130 cm

Das Rathaus in Bad Karlshafen

Am kommenden Samstag, den 11. Mai feiert die Stadt Bad Karlshafen die Wiederanbindung des historischen Hafenbeckens an die Weser und im Rahmen dieser Feier gibt es eine Ausstellung meiner Bilder im historischen Rathaus zu sehen. Ich freue mich schon sehr auf das Fest…

Historisches Bad Karlshafen

Die mehrfache Erwähnung des Wortes “historisch” hat seine Berechtigung, denn historisch ist hier eigentlich alles und ich mache hier nochmal einen kurzen Ausflug in die Architekturgeschichte der Stadt, da ich gerade heute das Bild des Rathausese bei Nacht fertig gestellt habe.

Ab 1699 wuchs die Stadt nach Ideen des Landgraf Carls – unter anderem um Zoll zu sparen, und zwar mit dem Bau eines Handelskanals, der die Weser mit der Stadt Kassel verbinden sollte. Das Projekt wurde begonnen, aber nicht fertiggestellt, doch die Hafennutzung fand damals auch ohne den geplanten Kanal statt. Angesiedelt wurden dafür damals wohl 36 hugenottische Handwerkerfamilien. Die noch vollständige und nahezu unveränderte Architektur des Barock wird auch gern als Planstadt bezeichnet, da es einen streng geometrischen barocken Stadtgrundriss hat und die Architektur, die das Hafenbecken säumt wirkt ein bißchen wie eine geschlossene Reihenhausbebauung. Das Rathaus wird von einem achteckigen Turm gekrönt, der mit einer Wetterfahne in Form eines Pegasus geschmückt ist.

Soviel zur besoderen Architektur der Stadt, mehr in der Zeitschrift Monumente

Heute also das “Rathaus bei Nacht” in meinem Bilde, Gemälde in Öl auf Leinwand, 130×110 cm

Ausstellung Malerei Ariane Zuber, Bad Karlshafen

Ausstellung meiner Arbeiten zur Hafeneröffnung im Rathaus Bad Kalshafen

Mit großer Freude nehme ich die Gelegenheit wahr, am 11. Mai, wenn der historische Hafen mit Schleusenanbindung zur Weser der Stadt offiziell eröffnet wird, einige Arbeiten im Rathaus auszustellen.

Eine kleine Eröffnung um 17 Uhr läutet die vierwöchige Ausstellung unter dem Titel “HAFEN – HEIMAT – HIMMEL” ein. Ich freue mich sehr darauf und lade hiermit herzlich ein, sich meine Arbeiten anzuschauen.

Der Gästeraum des Rathauses mit seinem Gewölbecharakter ist ein wunderbarer Präsentationsraum für meine zum Teil großformatigen Arbeiten, diese werden dort von Montag bis Sonntag 8-19 Uhr bis zum 8. Juni zu besichtigen sein.

Souvenir-Tasse Bad Karlshafen von Ariane Zuber

Hafen-Tasse

Im Rahmen der Auftragsarbeit zum Hafen Bad Karlshafens  Bad Karlshafen vor etwa 2 Jahren habe ich für mein Atelier dazu Poster und Tassen anfertigen lassen. Anfangs diente die Hafenvision zur Unterstützung der Vorstellungskraft. Denn ohne Wasser und mit vielem schweren Baugerät im Hafenbecken konnte sich kaum jemand so richtig vorstellen, wie es denn dann mal werden würde. Jetzt ist es ja vollbracht und die Vision ist Wirklichkeit geworden, dennoch ist das Bild weiterhn sehr beliebt. Zur kommenden Tagung Ende des Monats in Bad Karlshafen zum Thema Wasserkraftnutzung werden meine Tassen zusammen mit Salz aus Bad Karlshafen an einige Tagungsteilnehmer verschenkt, das freut mich sehr! Heute habe ich die kleinen Präsente verpackt und freue mich, wenn sie demnächst neue Besitzer erfreuen.